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Zwischenbericht von SAS By Bike - Januar 2016

 

Zuerst möchte ich allen meinen lieben Freunden und „follower“ von SAS By Bike ein gutes neues Jahr wünschen. Mögen im Jahr 2016 alle eure Wünsche in Erfüllung gehen.

 

Wie ihr ja meiner FB Seite entnehmen konntet, bin ich seit dem 15.10.2015 wieder in Birmensdorf, wo meine Frau zusammen mit einigen Freunden einen „roten Teppich“ ausgelegt hatte. Diese erste Etappe wurde so stilvoll mit einem köstlichen Apéro beendet.

 

Ich durfte in den fünf vorangegangenen Monaten die 7'500 km vom Nordkap nach Birmensdorf meistens gemütlich und einige Male mit etwas mehr Anstrengung hinter mich bringen. Auf der Reise habe ich einige Rotary Clubs besuchen können und durfte dabei viele nette und interessante Leute kennen lernen. In allen Clubs wurde ich immer freundlich empfangen und durfte immer meine Projekte „Bizweni und CBSM“ vorstellen. Ich habe nur einen kleinen Wermutstropfen zu beklagen. Leider waren während meiner Durchreise in den Monaten Juni und Juli im Baltikum viele Clubs in ihren Sommerferien und somit wurde mir oft ein Besuch verunmöglicht.

 

Wie man ja meinen Ausführungen entnehmen konnte, finanziere ich die ganze Reise selber und jeder gespendete Euro, Rubel, Krone oder Franken ist direkt für eines der Projekte bestimmt. Ich bin etwas enttäuscht, da die Spendenfreudigkeit nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Bis heute gelangte für mein „Service above self“ by Bike nordöstlich der Tschechisch-Deutschen Grenze nicht ein einziger Euro auf meine Spenderliste. Unsere Deutschen Freunde hingegen haben, obwohl bei Ihnen jetzt auch die Flüchtlingsproblematik heftig an ihren Kassen zehrt, oft tief in die Tasche gegriffen. Herzlichen Dank. Das Rotary Motto von diesem Jahr „Be a gift to the world“ und „Service above self“ dürfte doch auch nordöstlich von Deutschland noch gehört werden. Vielleicht ist es aber einfach ein Problem der Sprache und ich konnte mich nicht stark genug für die Schulbildung südlich des Aequators aussprechen. Aber wenn wir die grossen Flüchtlingsströme stoppen oder verkleinern wollen, müssen wir bei der Schulbildung in Afrika anfangen. Auch wenn dieses Projekt nur einen Tropfen auf den heissen Stein ist. In diesem Sinne danke ich im Voraus allen Freunden die meine Bemühungen doch noch mit einem kleineren oder grösseren Betrag unterstützen möchten.

 

Herzliche Grüsse, Fredy