Reisebericht

Uganda  II     06.September  bis   10.November 2017

von 12279 km - 13`019 km          total 730km       Auto ca 3000 km

   

 

 

Zurück in Kaseni verwöhnte ich mich in einer Lodge mit einem feinen Mittagessen. Anschliessend noch einige Kilometer radeln und schon war ich bei einer schönen Lodge in Entebbe, wo ich auf Fiona warten konnte. Die Wartezeit vertrieb ich mir mit einem Besuch im Botanischen Garten von Entebbe. Fiona kam dann spät am Abend in Entebbe an. Am folgenden Vormittag musste sie dann ihr Fahrrad montieren und ich durfte die neue Anhängerkupplung anbringen. Wir mussten uns beeilen, da wir auf die Nachmittagsfähre Entebbe – Ssese Island wollten. Im Hafen von Kalangala (Ssese Island) wurden wir von einer grossartig aufspielenden Brassband erwartet. Leider spielten sie nicht für uns, sondern für den Bischof der gemeinsam mit uns ankam Wir fanden bald eine Lodge da die „Fixer“ schon an der Anlegestelle auf Kundschaft warteten.

 


 

Kurz nach dem Frühstück mussten wir aufbrechen zu der ersten richtigen Tagestour. Wir wollten die 14:00 Uhr Fähre aufs Festland erreichen und mussten zuerst 30 Kilometer über die Insel radeln. Die ersten paar Kilometer waren sehr anstrengend, da einige Höhenmeter überwunden werden mussten. Unglücklicherweise begleitete uns ein junger Hund von der Lodge (der hatte an Dimitri einen idealen Kumpel gefunden) und wir konnten ihn erst nach etwa 10 Kilometer abschütteln. Einige Minuten vor fahrplanmässiger Abfahrt trafen wir an der Fähre ein. Da ein Krankenwagen sofort weiter musste, waren wir die Letzten die auf die Fäher kamen und dies ohne Ticket und übliche penible Kontrollen.

 

 

Unser Tagesziel Masaka erreichten wir erst in der Dunkelheit. Ein Gästehaus in einem Vorort war sehr rudimentär und wir beschlossen, weiter zu suchen und fanden dann auch ein älteres aber noch einigermassen gutes Hotel. Nach einer weiteren Uebernachtung waren wir im Lake Mburo NP. Da wir unterwegs noch den Besitzer der Rwakoborock Lodge trafen und die auch etwas näher lag besuchten wir diese. Es wurde die teuerste Nacht unserer gemeinsamen Reise. 180 Dollar für eine Nacht überstieg unser Budget aber das teuerste ist nicht immer auch das teuerste. Kaum waren wir dort einquartiert, lud uns ein anderen Gast, der mit seiner Familie aus Kigali dort war, in sein Haus ein wenn wir in Kigali ankommen werden. So war der Besuch dieser Lodge auch ein Glücksfall für uns. Mehr davon in Blog Ruanda. Zudem konnte Fiona mit Cecile und ihrem Sohn Max auf einen Gamedrive incl. Bootsfahrt gehen, Von hier aus konnte man auch schön die Melkzeit bei den Ankole Rindern beobachten. Doch als Fiona zurück war, radelten wir trotz allen Vorzügen ins nahe Leopard Restcamp.

 



 

Am nächsten Morgen mussten/durften wir 10 Kilometer in ehemaligem Parkgelände durch Zebra und Impalaherden hindurchradeln. Es war ein ganz besonderes Erlebnis. Auf der Hauptstrasse ging es nun auf mehr oder weniger flacher Strasse rassig nach Mbarara.

 

 

 

Langsam kamen aber die Berge vor Kabale immer näher. Bis Ntungamo hatten wir noch unbedeutende Steigungen aber ungefähr 20 Kilometer vor dem Great Lake Museum fing es an zu steigen. Manchmal nahm Fiona mein Fahrrad und manchmal hat sie auch einfach gestossen. Gemeinsam erreichten wir dann unsere nächste Bleibe mit wunderschöner Aussicht auf das eben erklommene Tal.

 


 

Eine kurze Abfahrt und schon kündigte sich der nächste Pass an den wir auf über 2100 Metern überquerten. Nach einer anschliessenden langen Abfahrt standen wir vor Kabale dem letzten Uebernachtungsort vor Ruanda.

 


 

Durch ein flaches, landwirtschftlich stark genutztes Tal radelten wir dann die letzten Kilometer bis zur Ruandischen Grenze bei Katuna. Am 10.November erreichte ich nach 730 Fahrradkilometer und über 3000 Kilometer mit dem Auto, erreichte ich wieder ein neues Land – Ruanda.